Über diese Seite

Hallöchen, mein Name ist Max und Charakertest.net ist vor inzwischen über 4 Jahren als kleines Nebenprojekt von mir gestartet. Ich selbst bin Ende 20 und Student mit abgeschlossener Ausbildung als Mediengestalter Digital/Print. Mit Persönlichkeitstests beschäftige ich mich schon seit längerem und bin wie vermutlich die meisten Leute über das Internet auf dieses Thema gestoßen. Als Rationalist (ich selbst bin ENTP) hat mich das Konzept, Menschen anhand mehr
oder weniger objektiver Maßstäbe zu kategorisieren, fasziniert.

Ich habe daher damals angefangen zu googlen und alles zu lesen was ich zu diesem Thema finden konnte. Besonders beeindruckt hat mich die Persönlichkeitstheorie von David Keirsey, die auf dem MBTI basiert. Irgendwann habe ich dann ein paar einschlägige Bücher gekauft und nachdem ich verstanden hatte wie der Test und seine Auswertung funktionieren (ziemlich simpel ehrlich gesagt) reifte in mir, als ehemaligem Webdesigner, die Idee selbst einen solchen Test online anzubieten. Die existierenden Angebote im Netz fand ich damals nicht zufriedenstellend, da diese meist englisch-sprachig, kostenpflichtig oder in Sachen Design bzw. Formulierung einfach grauenhaft waren.


Nach der Registrierung der Domain war diese Seite lange nur eins von mehreren Projekten und wurde recht stiefmütterlich behandelt. Besonders das Verfassen der 16 recht langen Texte für die einzelnen Charaktertypen war eine mühsame Angelegenheit und es hat Monate und Jahre gedauert bis ich zumindest die grundlegenden Informationen zusammengeschrieben hatte. Als ich dann irgendwann auch die Muße gefunden hatte mich um das Design zu kümmern, kamen langsam auch die ersten Besucher. Inzwischen sind die täglichen Besucherzahlen stabil im dreistelligen und manchmal sogar im vierstelligen Bereich. Und auch die Kommentare und Mails, die ich erhalte, sind zu 99% positiv und es freut mich sehr, dass ich hier scheinbar etwas geschaffen habe was den Leute Spaß bereitet und vielleicht dem ein oder anderen neue Einblicke und Perspektiven eröffnet.

Über den Test

Zu allen Zeiten haben sich berühmte Denker über das menschliche Verhalten Gedanken gemacht. Sigmund Freud sah die Triebfeder menschlichen Handelns beispielsweise im Sexualtrieb – eine These, die sich bis heute einer gewissen Popularität erfreut. Friedrich Nietzsche wiederum sah im Menschen den „Willen zur Macht“ am Werke und Harry Stack Sullivan meinte das Bedürfnis nach Zusammengehörigkeit als Ur-Motiv zu erkennen. Gemeinsam haben sie alle, dass sie von einem einzigen Instinkt, einer Art Urkraft im Menschen, ausgehen.


Carl Jung jedoch entwickelte Anfang des 20. Jahrhunderts die Ansicht, dass im Menschen mehrere, gleichrangige Instinkte existieren. Weiterhin erkannte er verschiedene, immer wieder auftretende Ausprägungen der von ihm postulierten Instinkte und entwickelte daraus 8 sogenannte „Psychologische Typen“. Seine Arbeit bildet somit die Grundlage vieler heutiger Tests und Theorien. Die Idee, Personen in verschiedene Typen oder Temperamente einzuteilen, ist generell nicht neu und findet sich schon in der Antike, beispielsweise bei Hippokrates. Dieser teilte seine Mitmenschen in die Kategorien Choleriker, Phlegmatiker, Sanguiniker und Melancholiker ein.

Noch in den 1920er Jahren wurde in ähnliche Richtungen geforscht, etwa durch Adickes und Adler. Kurz danach verlor die Idee jedoch mit dem Aufkommen des Behaviorismus in den 1930ern die öffentliche Aufmerksamkeit. Es war Anfang der 1960er Jahre als Isabel Briggs Myers in Zusammenarbeit mit ihrer Mutter den MBTI (Myers-Briggs-Typindikator) entwickelte, der 16 verschiedene Persönlichkeitstypen anhand ihrer Funktionstypen unterschied. Der MBTI erlangte mit der Zeit eine gewisse Beachtung und wurde später von David Keirsey weiterentwickelt und weiterverbreitet.

Der Test auf diesen Seiten basiert auf eben diesen Prinzipien des MBTI und des Keirsey-Temperament-Sorters, die heute in Deutschland eher unbekannt, jedoch im angelsächsischem Raum recht verbreitet sind. Sie werden dort auch und vor allem im beruflichen Kontext häufig eingesetzt, also in erster Linie bei der Zusammenstellung von Teams. Genauere Informationen wie der Test funktioniert findet Ihr unter Die 4 Präferenzen.